15. Juli 2009: Vertrag von Pelindaba

Der Pelindaba-Vertrag etabliert den afrikanischen Kontinent als atomwaffenfreie Zone. Er wurde am 11. April 1996 angenommen und trat am 15. Juli 2009 in Kraft. Heute haben 44 Staaten den Vertrag ratifiziert, 10 weitere haben ihn unterschrieben, aber nicht ratifiziert (Stand Februar 2026).

Für Vertragsmitglieder sind unter anderem die Erforschung, Entwicklung, Herstellung, Lagerung, der Erwerb, das Testen, der Besitz, die Kontrolle oder Stationierung von Kernwaffen sowie die nicht fachgemäße Entsorgung radioaktiver Abfälle verboten. Außerdem dürfen sie keine Angriffe auf kerntechnische Anlagen in der Zone verüben, welche nur für friedliche Zwecke genutzt werden dürfen und mit den Sicherheitsvorkehrungen der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEO in Einklang stehen müssen. Des Weiteren soll verstärkte Kooperation in den Bereichen Kernwissenschaft und -energie zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Länder beitragen.

Quelle: United Nations Platform for Nuclear-Weapon-Free Zones