Gipfelabsage beweist Wichtigkeit des Verbotsvertrages

Es hatte sich angedeutet. Heute hat das Weiße Haus bestätigt, dass das lang angekündigte Treffen zwischen den USA und Nordkorea nicht stattfinden wird. Die USA werfen Norkorea „sagenhaften Hass und offene Feindseligkeit“ vor, was zur Absage des Gipfels führt.

Bereits Anfang Mai hatten sich die USA einseitig aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurückgezogen. Die Absage des Treffens mit Kim Jong Un zeigt erneut, dass die Weltgemeinschaft Donald Trump nicht einfach blind vertrauen kann, wenn es darum geht den Weltfrieden zu stärken.

Nichtsdestotrotz gibt es von der koreanischen Halbinsel weiter positive Nachrichten. Die südkoreanische Strategie auf Diplomatie zu setzten erweist sich als effektiver als Drohgebärden auf Twitter zu verschicken. Die Zerstörung des Atomwaffen Testgeländes in Punggye-Ri zeigt, dass Nordkorea sich in Richtung Abrüstung bewegt. Es gibt aber noch den vielversprechendsten Ansatz der multi-lateralen Diplomatie auf dem Weg zur Denuklearisierung: Nordkorea und Südkorea sollen dem Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beitreten um die nukleare Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel endgültig zu schaffen.