Film & Talk – zum 5. Jahrestag des Atomwaffenverbotsvertrages
Sonntag, 25. Januar, 18:00 Uhr
zu Gast: Juliane Hauschulz und Prof. Manfred Mohr
Vor fünf Jahren, am 21. Januar 2021, trat der Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) in Kraft. Er stellt einen Meilenstein auf dem Weg zur nuklearen Abrüstung dar, dem sich die Nuklearwaffenmächte – mehr denn je – verschließen. Ihn zu beschreiten, ist jedoch ohne Alternative, will man die Menschheit vor unermesslichen Opfern, ja der eigenen Auslöschung, bewahren. Zwei kurze Dokumentarfilme demonstrieren die Dimensionen:
»The Horrors of Hiroshima« (USA 2025), der in schonungsloser Detailliertheit die schrecklichen medizinischen und physischen Auswirkungen des Hiroshima-Bombenangriffs zeigt, sowie ein weiterer Film zu den katastrophalen Folgen der Atomtests im Raum des Pazifiks.
Ein Filmclip der zivilgesellschaftlichen Bewegung ICAN, die wesentlichen Anteil am Zustandekommen des AVV hat, leitet über zur Diskussionsrunde. Sie wird unterstützt durch ein Panel mit Juliane Hauschulz (IPPNW/ICAN) und Prof. Manfred Mohr (IALANA/ICBUW).
Die Veranstaltung, ist gedacht als Auftakt für eine Reihe »Unseen Cinema. Untold Stories« von ICBUW und dem Uranium FIlm Festival Berlin, gewidmet der Umweltzerstörung durch Krieg, durch Atom- und Uranwaffen und dem Widerstand dagegen.
Hinweis: Für die Veranstaltung werden Tickets benötigt. Diese können auf der Website des Lichtblick-Kinos erworben werden.
Triggerwarnung: Der Film „Nuclear Savage“ thematisiert auch die rassistischen Hintergründe hinter den Atomwaffenversuchen im Pazifik und enthält u.a. Originaltexte und -sequenzen hierzu. Wenn du dich dem nicht aussetzen, aber den ersten Film und die Diskussion miterleben möchtest, dann sprich uns gerne kurz an und wir holen dich nach dem Kurzfilm wieder in den Saal.