Nukipedia Academy

19.10.2018 – 21.10.2018

Ein Jahr Friedensnobelpreis – und jetzt?

Letztes Jahr im Oktober fielen wir aus allen Wolken als es hieß: ICAN wird für das Engagement zur Ächtung von Atomwaffen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Doch mit der Verabschiedung des UN-Vertrages zum Verbot von Atomwaffen ist unser Engagement nicht vorbei! 60 Staaten haben den Vertrag bereits unterschrieben. Deutschland gehört nicht dazu. Unsere Arbeit geht also weiter – und ihr könnt dabei sein!

Was erwartet euch? Passend zur Internationalen Woche der Abrüstung erhaltet ihr einen Einblick in die aktuellen Diskussionen zum Verbot von Atomwaffen, vertieft euer Wissen zu nuklearer Abrüstung, lernt neue Perspektiven kennen und plant die nächsten Schritte des aktuellen Friedensnobelpreisträgers. Wir freuen uns euch wiederzusehen oder neue Interessierte zu vernetzen.

Nach der Teilnahme nehmen wir euch bei Interesse in unser ICAN-Botschafter*innen-Netzwerk auf und ihr könnt für ICAN aktiv werden. Geeignet ist der Workshop für Studierende und junge Erwachsene mit Interesse an internationalen Beziehungen oder Friedens- und Sicherheitspolitik.

Vorläufiges Programm

Freitag, 19. Oktober:
  • ab ca. 18:00: Get Together
  • 19:00 -20:30 Uhr Öffentliche Abendveranstaltung in der Heinrich-Böll-Stiftung – „My nuclear button is bigger than yours“, feministische Perspektiven auf die Atombombe
    • Ray Acheson, Women International League für Peace and Freedom
    • Kristina Lunz, Center for Feminist Foreign Policy
    • Omid Nouripour, MdB, Bündnis90/Die Grünen
Samstag, 20. Oktober:
  • Input – Stand der Dinge: Ein Jahr Friedensnobelpreis – und jetzt?
  • Diskussion – Gender Perspectives on Nuclear Weapons
    Ray Acheson, Women International League für Peace and Freedom
  • Gruppenphase I – No Nukes
    • Nuclear Basics – Physikalische Grundlagen von Atomenergie
      Jonas Großmann, Student Physik
    • Vom Bergbau bis zum Einsatz – Die Nukleare Kette
      Franca Brüggen, Studentin Medizin
    • Atommacht Deutschland? –  Die Urananreicherungsfirma Urenco
      Matthias Eickhoff, SofA Münster
  • Diskussion – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Verifikation am Beispiel der Fälle Iran und Nordkorea
    Giorgio Franceschini, Leiter Referat Außen- und Sicherheitspolitik Heinrich-Böll-Stiftung
  • Gruppenphase  II – ICAN hinter den Kulissen
    • Schreibwerkstatt – Argumente überzeugend formulieren
      Felix Werdermann, Journalist
    • Fotolabor –  Eine Kampagne clever inszenieren
      Ralf Schlesener, Fotograf
  • ab. ca. 19:00 Get Together, Aufsturz, Oranienburger Str. 67, 10117 Berlin
Sonntag, 21. Oktober:
  • Diskussion – Sicherheitspolitik geht auch anders – Die Österreichische Perspektive auf Atomwaffen
    Nadja Schmidt, ICAN Österreich
  • Training – Atomwaffenbefürworter verstehen
    Die Voraussetzung für einen erfolgreichen Dialog mit politischen Entscheidungsträgern ist die Kenntnis der Argumente nicht nur gegen, sondern insbesondere auch für Atomwaffen. Basierend auf der Auswertung qualitativer Interviews mit Atomwaffen-Entscheidungsträgern werden häufige Argumentationssysteme von Atomwaffen-Befürwortern vorgestellt und in Bezug zu sozialpsychologischen Erkenntnissen gesetzt. Strategien für einen erfolgreichen Dialog werden diskutiert.
    Inga Blum, Psychologin
  • ICAN-Action Café – Ein Jahr Nobelpreis – und jetzt?
    ICAN Deutschland
  • Ende: ca. 18:00 Uhr
Kosten:
  • Unkostenbeitrag: 25,00 Euro
  • ICAN-Botschafter*innen (du hast bereits an einem Workshop teilgenommen): 10,00 Euro
  • Reisekostenzuschuss: Erstattung bis zu 120,00 Euro.
  • Unterkunftszuschuss: Erstattung bis zu 25,00 Euro. Damit alle Nicht-Berliner eine gemeinsame Unterkunft haben, empfehlen wir euch das Hostel baxpax Mitte in Laufnähe der Heinrich-Böll-Stiftung.

Flyer zum Download

Anmeldeschluss ist der 01.Oktober 2018. Bei Fragen könnt ihr euch natürlich jederzeit an uns wenden:

Mail: campus[at]icanw.de, Tel: 030 5490 8340

Wir freuen uns auf euch!

Das Nukipedia-Team,

Anne und Philipp