Time to go – Protestwoche gegen Atomwaffen

Vom 16. bis 23. Juni 2018 – auf nach Büchel!

Mit einer Protestwoche im rheinland-pfälzischen Büchel wollen ICAN und IPPNW auf die völkerrechtswidrige Stationierung von Atomwaffen hinweisen und Druck machen, damit Deutschland sich dem Atomwaffenverbot anschließt. Mach mit und unterstütze das Protestcamp am Fliegerhorst Büchel!

In Büchel sind etwas 20 US-amerikanische Atomwaffen stationiert, jede einzelne davon mit der vielfachen Sprengkraft der Hiroshima-Bombe. Der Atomwaffenverbotsvertrag, der im Juli 2017 in den Vereinten Nationen beschlossen wurde, bestätigt die Völkerrechtswidrigkeit der Stationierung in Deutschland.

Die Friedensnobelpreisträger ICAN und IPPNW fordern:

  • den Abzug der circa 20 Nato-Atomwaffen aus Deutschland
  • den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag
  •  Stopp der Finanzierung von Atomwaffen durch deutsche Banken


Programm

Samstag, 16. Juni:
15:00 Beginn des Protestcamps mit Aktionstraining und Come-Together

Sonntag, 17. Juni:
11:00 Symposium „Atomwaffen raus Europa“: Im Vorfeld des NATO-Gipfel im Juli diskutieren wir mit ICAN-AktivistInnen aus anderen NATO-Staaten die Perspektiven für ein atomwaffenfreies Europa und fordern von der NATO Bewegung im Hinblick auf das Atomwaffenverbot.

Rednerinnen:

  • Leo Hoffmann-Axthelm: ist Mitbegründer von ICAN Deutschland und EU-Kontakt von ICAN in Brüssel.
  • Susi Snyder: ist Mitglied der internationalen ICAN-Leitungsgruppe. Sie wurde 2016 mit dem Nuclear Free Future Award ausgezeichnet. Sie gibt den Bericht „Don’t bank on the bomb“ heraus, der die Verstrickung von Firmen und Finanzinstituten mit Atomwaffenherstellern veröffentlicht.
  • Willem Staes: arbeitet für Pax Christi Flandern. Er ist Politikwissenschaftler mit einem Master in Konflikt- und Entwicklungsstudien.

Montag, 18. Juni: Tag des Widerstandes
Aktionen werden mit den Teilnehmenden festgelegt.

Dienstag, 19. Juni: Tag der Großeltern und Enkel
Gemeinsamer Erlebnistag für Großeltern und ihre Enkel, aber auch für andere Interessierte, mit Vorlesen, Erzählen, Filmen aus alten Zeiten, gemeinsamen Aktivitäten und Spielen.

Mittwoch, 20. Juni: Tag des Wanderns und der Bewegung
Umrundung des Atomwaffenstützpunktes mit Pausen an markanten Stellen, Abschluss vor dem Haupttor um 16:30 Uhr

Donnerstag, 21. Juni: Tag der Aufklärung
Angedacht ist: Wir schwärmen in die Umgebung aus und machen an verschiedenen Orten Infotische zum Thema Atomwaffen. Abends kann es eine zentrale Info-Veranstaltung zu Konversion von Militärgelände und Alternativen zu Atomwaffen in Cochem oder Kaiseresch geben.

Freitag, 22. Juni: Tag der Gesundheit
Die ökologischen  und gesundheitlichen Schäden durch Atomwaffen stehen im Mittelpunkt. Das Format ist noch offen.

Samstag, 23. Juni: Abschluss
11:00 Uhr: Große Abschlussveranstaltung mit möglichst vielen Regionalgruppenvertretern mit zentralem Foto vor dem Haupttor und offizielle Übergabe der Proteste an die nachfolgende Gruppe oder Organisation. Verabschiedung und erste Pläne für das kommende Jahr, Kleinkunstprogramm.

Durchgehend:
Protestaktionen und Mahnwachen an den Zufahrten des Atomwaffenstützpunktes

Kontakt für alle Fragen:
Wer den Shuttle-Service benötigt oder Fragen zur Anfahrt, Unterbringung, Verpflegung hat oder Ideen zum Mitwirken, kann sich an Ernst-Ludwig Iskenius (iskenius[at]ippnw.de) wenden.

 

Flyer_Büchel_2018