Cafe take a brake in Bergmannstr. Foto: take a brake

Offener Stammtisch Berlin

Wir veranstalten regelmäßig einen Stammtisch in Berlin, um einen Anlaufpunkt für neue Aktivist*innen zu bieten und eine gesellige Möglichkeit zu haben, sich über aktuelle Entwicklung im Bereich der Nuklearen Abrüstung auszutauschen.

Wir treffen uns im Café „Take a Brake“ in der Bergmannstraße 59 (10961 Berlin, Nähe U Südkreuz), um bei Wein oder Saftschorle dem Input einer Referentin oder eines Referenten zu lauschen und anschließend darüber zu diskutieren.

Der letzte Stammtisch fand am 1. Juni 2017 statt. Der nächste Termin steht noch nicht fest.

Wir freuen uns, Neugierige zu gewinnen, denn neben einer allgemeinen Einführung in unsere Aktivitäten geben wir auch einen Einblick, wo sich bei der ICAN-Arbeit eingebracht werden kann.

Wenn Du Dich in unseren Newsletter einträgst (und angibst, dass Du in Berlin wohnst), erfährst Du immer, wann der nächste Offene Stammtisch stattfindet.

2017:

1. Juni 2017

Agnieszka Brugger (MdB, abrüstungspolitische Sprecherin der Grünen) musste wegen eines dringenden Termins leider kurzfristig absagen. Wir haben dann jedoch auch ohne sie eine interessante Diskussion gehabt: über den offiziellen Entwurf für den Atomwaffenverbotsvertrag, der wenige Tage zuvor veröffentlicht wurde.

12. April 2017

Amela Skiljan (IALANA Deutschland) und Prof. Dr. Jürgen Scheffran (Uni Hamburg) reden über die erste Verhandlungsrunde zum Atomwaffenverbot. Sie waren in New York live dabei. Neben ihren Eindrücken aus den Vereinten Nationen, gibt es die Möglichkeit mehr über die Chancen und den Verlauf der andauernden Verhandlungen zu erfahren.

22. Februar 2017

Alex Arce von Herold (ICAN/IPPNW Costa Rica), Hector Guerra (ICAN Mexiko) und Bob Mtonga (IPPNW Sambia) erzählen über Kampagnenarbeit für ein Atomwaffenverbot in Ländern des Globalen Südens.

2016:

29. November 2016

Xanthe Hall (IPPNW/ICAN Deutschland) und Sascha Hach (ICAN Deutschland) erzählten über die Abstimmung im First Committee der Vereinten Nationen über eine Verhandlungskonferenz zum Atomwaffenverbot.

24. Oktober 2016

Wenige Tage vor der historischen Abstimmung im Ersten Ausschuss der UN-Generalversammlung über die Aufnahme von Verbotsverhandlungen in 2017 haben wir mit Katarzyna Kubiak, Wissenschaftlerin in der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), die aktuellen politischen Entwicklungen sowie die Risiken und Chancen eines solchen Verbotsvertrags und ihre Prognosen diskutiert.

2015:

28. Oktober 2015

Atomwaffenexperte und Vorstandsmitglied der IPPNW e.V. , Dr. Alex Rosen, hat detailliert über die konkreten humanitären Folgen von Atomwaffen informiert.

30. Juni 2015

Sonderveranstaltung: Anstatt eines klassisches Stammtisches haben wir im Juni eine Aula gefüllt, und zwar mit Setsuko Thurlow als Referentin, die als 13-jährige den Atombombenabwurf auf Hiroshima überlebt. 200 überwiegend Studenten hörten dort ihre Geschichte.

28. Mai 2015

Martin Hinrichs von ICAN und Xanthe Hall von den IPPNW gaben einen Input zu den Ergebnissen der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages. Sie berichteten, was zum Scheitern der Konferenz führte, und welche Bedeutung das für unsere Abrüstungsarbeit hat.

09. April 2015

Dr. Oliver Meier, Experte für Sicherheitspolitik und Abrüstung bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, gab uns seine Einschätzungen zur diesjährigen Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags.

19. März 2015

Xanthe Hall, Campaignerin bei den IPPNW, den Ärzten zur Verhütung von Atomkrieg, hat über die nukleare Kette berichtet.

16. Februar 2015

Dr. Stefanie Haumer, Referentin für Internationales Recht beim Deutschen Roten Kreuz, diskutierte, inwieweit Atomwaffen mit den Prinzipien des humanitären Völkerrechts vereinbar sind, dessen Verbreitung Aufgabe des Roten Kreuzes ist.

15. Januar 2015

Sharon Dolev, Direktorin des Israeli Disarmament Movement. Sie setzt sich in Israel für die Abschaffung aller Massenvernichtungswaffen ein und wird über ihre Kampagnenarbeit in diesem schwierigen politischen Umfeld berichten.

 

2014:

12. Dezember 2014

Greg und Trish Mello, arbeiten bei der Los Alamos Study Group in New Mexico. Als einflussreicher zivilgesellschaftlicher Akteur in den USA fordert die LASG nukleare Abrüstung, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und ökonomische Nachhaltigkeit. Im ICAN Stammtisch sprachen wir über ihre spezifische Perspektive auf das amerikanische Nuklearprogramm, einen potentiell neuen „Kalten Krieg“ und die Rolle der Abrüstungsbewegung.

26. November 2014

Maria Lohbeck, Sascha Hach und Xanthe Hall – AbrüstungscampaignerInnen bei ICAN und der IPPNW – haben beim Stammtisch über die dritte Konferenz zu den humanitären Auswirkungen von Atomwaffen informiert. Diese Konferenz fand Anfang Dezember 2014 in Wien statt und brachte 158 Staaten zusammen. 44 von ihnen forderten einen international bindenden Verbotsvertrag.

Martin Hinrichs, Campaigner bei ICAN, gab einen Input zu der Aktionswoche gegen Bankeninvestitionen die im Oktober 2014 in ganz Deutschland stattfindet. ICAN ist im Trägerkreis der Kampagne und hat die Aktionen teilweise organisiert.

25. September 2014

Barbara Happe, die bei Urgewald für die Kampagnen für ethisches Investment und ein Finanzierungsverbot völkerrechtswidriger Waffen zuständig ist, referierte über Erfolge und Schwierigkeiten bei Divestment- Kampagnen.

Otfried NassauerGründer und Leiter des Berlin Information-center for Transatlantic Security (BITS), der über die in Deutschland stationierten Atomwaffen, das aktuelle Modernisierungsprogramm und den transatlantischen Nuklearpakt im Rahmen der NATO informiert hat.

 

Bild oben: Cafe take a brake in Bergmannstr. Foto: Barbara Carneiro


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