ICAN Hamburg

Über uns

ICAN Hamburg wurde von Studierenden der Uni Hamburg gegründet.

Erste Aktionen waren neben Gedenkveranstaltungen zum Hiroshima-Tag öffentliche Veranstaltungen zum Atomwaffenverbot mit Jan van Aken und Niels Annen als politischen Gästen.

Anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises an ICAN wurden wir Anfang 2018 zu einem Senatsempfang ins Hamburger Rathaus eingeladen und haben bei dieser Gelegenheit die zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank gebeten, unsere Initiative für einen Bürgerschaftsbeschluss „Hamburg für das Atomwaffenverbot“ zu unterstützen.  Sie hat ihre Unterstützung zugesagt. Seitdem haben wir mit Hilfe einer wachsenden Zahl von Helfer*Innen aus der Hamburger Friedensbewegung wichtige Zwischenziele erreicht.

Kontakt: kontakt@ican.hamburg

Der Bürgerschaftsbeschluss

Wir wollen erreichen, dass die Hamburger Bürgerschaft einen Beschluss verabschiedet, der den Senat dazu auffordert, sich auf Bundesebene für die Unterzeichnung und Ratifizierung des Atomwaffenverbots einzusetzen.

Vorbild sind der Beschluss der Bremer Bürgerschaft vom Dezember 2017 und ähnlich auch der Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses vom 9. Mai 2019. Außerdem soll Hamburg sich dem ICAN Städteappell anschließen.

Seit Beginn unserer Initiative für den Bürgerschaftsbeschluss haben wir schon einige Zwischenziele erreicht:

  • Der Hamburger SPD Landesparteitag hat im Oktober 2018 beschlossen, sich für eine Unterzeichung und Ratifizierung des UN-Vertrages über ein Verbot von Kernwaffen einzusetzen(Seite 33-34).
  • Der Landesparteitag der Linken hat beschlossen, über die Bezirksfraktionen in alle Bezirksversammlungen parlamentarische Initiativen für den Bürgerschaftsbeschluss einzubringen.
  • Die gesamte grüne Fraktion hat die ICAN Abgeordnetenerklärung unterzeichnet und würde einen Bürgerschaftsbeschluss unterstützen.
  • Zahlreiche Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft haben die ICAN Abgeordnetenerklärung unterzeichnet, mit der sie sich verpflichten, sich für das Atomwaffenverbot einzusetzen.

Helft uns, Abgeordnete zu überzeugen!

Wir haben einen Präsentation zur atomaren Bedrohung, den humantiären Folgen und dem Hamburg-Bezug erstellt, die dabei helfen soll, Abgeordnete der Bürgerschaft zu überzeugen, dem Bremer Beschluss zu folgen. Wenn Ihr mitmachen wollt, meldet Euch bei uns (Jochen und Inga per Mail an kontakt@ican.hamburg).

Nächstes Aktivität:

Hiroshima MonsterGirl
Performance und Diskussion
am Donnerstag, den 13. Juni 2019, von 21.00 bis 22.30 Uhr
im Schauspielhaus, Kirchenallee 39, 20099 Hamburg
Kartentelefon (040) 24 87 13 | www.schauspielhaus.de

Nach einer Phase scheinbarer Entspannung und Abrüstung ab den 1990er Jahren ist die geplante Aufkündigung des INF-Vertrages (Intermediate Range Nuclear Forces) zur Abrüstung von Mittelstreckenraketen durch Donald Trump ein weiterer Schritt der Kehrtwende in der weltweiten Atomwaffenpolitik – auch in Deutschland. Auf dem Atomwaffenstützpunkt Fliegerhorst Büchel in der Eifel sind bis zu 20 B61-Bomben des US-Militärs für die Verwendung durch Bundeswehrsoldaten stationiert. Jede dieser Bomben hat laut der mit dem Friedensnobelpreis 2017 ausgezeichneten Organisation ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) eine maximale Sprengkraft, die mit der von 13 Hiroshima-Bomben vergleichbar ist.
Sachiko Hara, Schauspielerin unseres Ensembles, setzt sich seit 2010 in ihrem »Hiroshima Salon« mit den Atombombenabwürfen auf Japan auseinander. Nach der ca. 30-minütigen Solo-Performance »Hiroshima MonsterGirl« wird sie mit Dr. Inga Blum (Ärztin, Mitglied der Organisation Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Gründungsmitglied von ICAN) und Heidemarie Dann (Vertreterin von „Hiroshima- Bündnis Hannover“ und Mitglied der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei. jetzt.“) über das neuerliche atomare Wettrüsten diskutieren. [Flyer als PDF].