Originalbild: Fatima Spiecker

Patriarchat und internationale (Ab-)Rüstung

2019 kündigten die USA und Russland nacheinander den INF-Vertrag auf
und bekräftigten, von nun an wieder atomar aufzurüsten. Nur dadurch könne
die gegnerische Seite abgeschreckt und ein Krieg vermieden werden.

Wie zu Zeiten des Kalten Krieges wird auch jetzt nukleare Aufrüstung mit mehr
Sicherheit gleichgesetzt, Abrüstung als schwach abgetan und die humanitären
Konsequenzen von Atomwaffeneinsätzen ausgeblendet. Nachdem die
atomare Bedrohung mehrere Jahre als gebannt galt, ist atomares Aufrüsten
wieder Teil der Großmachtpolitik – mit beunruhigenden Folgen für uns alle.

Referentin: Nina Bernarding ist Geschäftsführerin des Centre for Feminist Foreign Policy,
London, Berlin. Sie analysiert die dem Abrüstungsdiskurs zugrunde liegenden
geschlechterstereotypischen Vorstellungen und zeigt auf, wie internationale Sicherheitspolitik so gestaltet werden kann, dass die Sicherheit aller gewährleistet wird.

Veranstalter*in: IPPNW Studierenden-Gruppe Hannover, ICAN (Internationale
Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen) in Kooperation mit: Landeshauptstadt
Hannover, Büro für internationale Angelegenheiten, Mayors for Peace und Referat für
Frauen und Gleichstellung der Landeshauptstadt Hannover

Begrenzte Personenzahl. Anmeldung erforderlich bis zum 30. Oktober 2020: frieden2020plus@hannover-stadt.de

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und ist unter www.mayorsforpeace.de abrufbar.